Dienstag, 26. Juli 2016

3. Platz DM Duathlon in Alsdorf

Nachdem ich 2008 das erste und letzte Mal bei der DM im Duathlon teilgenommen habe, wollte ich dieses Jahr wiedermal mit einem Duathlon das Frühjahr beginnen. Das Rennen war schon zu Beginn recht schnell und wir konnten nach knapp über 35min die Wechselzone erreichen. Hier ging es dann auf einer komplett flachen und windanfälligen Radstrecke auf die 40km. Dort konnte ich erwartungsgemäß nicht ganz vorne mithalten, da mir doch eher die bergigen Strecken liegen. Beim abschließenden Lauf konnte ich jedoch den 3. Platz in meiner AK erreichen und somit die Bronzemedaille bei der DM erlangen. 
Ich lasse einfach mal die Bilder sprechen ;-). Der Wettkampfbericht mit Details kann bei den unteren Zeitungsberichten nachgelesen werden:
Start der DM: Schnell konnte ich mich aber in der Führungsgruppe einreihen, nachdem einige Athleten zu euphorisch gestartet waren

Der flache Radkurs führte uns über 4 Runden immer wieder an den Zuschauern im Ortskern vorbei.


















Dienstag, 10. Mai 2016

Erfolgreicher Saisonstart beim Kinzigtaltriathlon in Gelnhausen

Nach meiner erfolgreichen Prüfung zum 2. Staatsexamen konnte jetzt endlich auch die Triathlonsaison starten. Wie fast jedes Jahr stand der Kinzitaltriathlon in Gelnhausen an. Nicht nur für uns Starter des TV Bad Orb, sondern auch für viele überregionale Athleten bildet Gelnhausen traditionell den Saisoneinstieg. Das Wetter war perfekt; Sonne und warme Temperaturen schon für die erste Startgruppe.
Vor dem Start hat man wieder viele bekannte Gesichter gesehen, mehrfach verquatscht und nach endlich erfolgreichem Einchecken in der Wechselzone konnten auch schon die verschiedenen  Startgruppen angeschaut werden. Mit einigen Starter von der TSG Kleinostheim sowie dem Triathlonteam Wetterau, die beide in der 2. Bundesliga starten, ging ich in der letzten Startgruppe an den Start.

Rennverlauf

Das Schwimmen konnte ich mit einer Nettozeit von knapp unter 7min beenden, womit ich unter den Top Ten auf das Rad steigen konnte. Somit konnte ich mich zum Vorjahr um 20s verbessern, wobei ich damals einen schlechten Tag erwischt hatte. Man sieht aber auch an meinem Gesichtsausdruck, dass ich nicht nur baden war ;-).

 Danach ging es auf die flache und windige Radstrecke, die in diesem Jahr geändert wurde. Generell liegen mir profilierte Strecken viel mehr als flache Kurse, aber somit kann wirklich jeder am Kinzigtaltriathlon teilnehmen. Mir hat die Wendepunktstrecke gut gefallen! Leider habe ich es verpasst das Überholmanöver des Vorjahressiegers Sven Bartels mitzugehen und kam mit einem Rückstand von 40s auf das Podest in die Wechselzone.


Beim Laufen wollte ich von Beginn an Gas geben, um noch in Richtung Podest laufen zu können. Es hat sich von Anfang an sehr hart angefühlt, wobei wir auch hier starken Gegenwind hatten. Schon nach gut einem Kilometer konnte ich den Viertplatzierten überholen und fand mich auf Platz 3 wieder. Am Wendepunkt konnte ich den Abstand nach vorne sehen und probierte bis km 4 nochmal alles, um den Abstand zu verkürzen. Im Ziel konnte ich dank der Tagesbestlaufzeit den Abstand auf Platz 2 auf 13s bzw. Platz 1 auf 24s verkürzen.

Im Ziel mit  Max Ostermeier vom Triathlonteam Wetterau
Total zufrieden blicke ich jetzt auf die am kommenden Wochenende stattfindende Deutsche Meisterschaft im Duathlon und freue mich auf weitere, hoffentlich sonnige Wettkämpfe.


Glückwunsch an Andreas Tschishakowski (2.) und Seriensieger Sven Bartels (1.)


Mittwoch, 2. März 2016

Testwoche in zweierlei Hinsicht...

Nach mehreren Wochen des Trainierens standen am Wochenende gleich mehrere Tests an und im Großen und Ganzen kann ich doch recht zufrieden sein.

Freitag

Der erste Test fand am Freitag statt. Im Rahmen des Referendariats hatte ich nämlich meine letzten Unterrichtsbesuche im Rahmen einer Prüfungssimulation vor meinem Examen in knapp zwei Monaten. Im Vergleich zu den vorherigen Unterrichtsbesuchen zeigt man bei der Prüfungssimulation beide Unterrichtsfächer hintereinander, reflektiert und bespricht und wird bewertet.
Parallelen zum Triathlon gab es wieder einige: Morgens und am Vortag standen die Vorbereitungen der Räume bzw. der Sporthalle an. Eigentlich ähnlich wie das Einrichten der Wechselzone. Angespannt, aber man ist eigentlich bereit und will loslegen. Mit dem Schulgong geht die erste Stunde los. Wie auch beim Startschuss ist jetzt alle Anspannung verflogen und man ist fokussiert in seinem Tun. Die kurze Pause zwischen den beiden Stunden wird fürs Umziehen und letzte Vorbereitungen in der Sporthalle genutzt. Quasi wie der erste Wechsel vom schwimmen aufs Rad. Alles liegt bereit und muss möglichst schnell gewechselt werden. Danach steht die weitere Stunde an und man ist wieder fokussiert. Im Vorhinein schwer vorstellbar, aber nach beiden Stunden muss jetzt alleine nochmal über beide Stunden kritisch nachgedacht und später vor der Prüfungskommission reflektiert und Stellung genommen werden. Wie der zweite Wechsel im Triathlon und die ersten komischen Laufschritte nach dem Radfahren, ist es auch beim Umschalten zwischen Unterricht halten und reflektieren. Durch die vorherigen Unterrichtsbesuche hat man aber schon genug Koppeltraining absolviert ;-). Auch das passiert alles automatisiert und systematisiert. Geschafft! Aber Stop: Der abschließende Lauf fehlt noch... Klar, der kommt dann in der Examensprüfung noch in Form der mündlichen Prüfung hinzu. Bis jetzt noch schwer vorstellbar, aber ich kann mir zwei Tage vor einer Langdistanz auch nur schwer vorstellen, dass ich nach 180km zügig Radfahren noch 42,2km laufen kann ;-).


Samstag


Nach einer etwas unruhigen und aufgewühlten Nacht aufgrund des vorherigen Tags ging es früh morgens am Samstag zur Waldschwimmbad Rosenhöhe, wo wir die Zeitmessanlage der Süddeutschen Meisterschaften für einen Schwimmtest nutzen konnten. Das Besondere daran im Vergleich zum öffentlichen Badebetrieb ist, dass jeder Schwimmer eine alleinige Bahn hat und die 100m Zwischenzeiten ausgedruckt bekommt.
Leider musste ich dem letzten Tag etwas Tribut zollen und konnte meine Trainingsleistungen nicht beim Test zeigen. Anfangs doch sehr geknickt, kann ich mit einigen Tagen Abstand sage, dass das Ergebnis völlig in Ordnung geht. Mental war die vorherige Woche aufgrund der Prüfung einfach anstrengend und das wirkt sich auch auf die körperliche Leistungsfähigkeit aus. Und so lange ich die Leistung im Sommer umsetzen kann, ist das alles ok. Den Samstag haben wir dann mit einem verspäteten und ausgiebigen Frühstück langsam angehen lassen und so habe ich mich von Freitag gut erholen können.


Sonntag


Leider zu lang im Wind, das hat sich hintenraus gerächt ;-)
Nächster Tag, nächster Test ;-). Heute stand im Rahmen der Triathlon Convention Europe der 10km Lauf an. Etwas unsicher, ob ich wohl fitter als am Vortag sei, ging es ans Einlaufen und alles fühlte sich soweit gut an. Es war aber einfach sau kalt und windig. Lange Hose, langes Shirt und Mütze waren meine Kleidung der Wahl ;-). Loslaufen wollte ich recht offensiv und einfach gucken, was so geht. Die erste 3 km konnte ich dann auch in knapp unter 10min laufen. Bis km 7 konnte ich meist unsere Verfolgergruppe anführen, musste dann aber dem Wind und der Führungsarbeit Tribut zollen und so noch zwei Läufer ziehen lassen. Mit einer Endzeit von 34.46min bin ich aber sehr zufrieden. Ein 8. Gesamtplatz ist ebenfalls bei einem recht starken Teilnehmerfeld gut. Darauf lässt sich sehr gut aufbauen und wenn die spezifischeren Intervalle kommen, bin ich mir sicher, dass bis zu Saisonbeginn eine weitere Steigerung möglich ist.

Jetzt gehts wieder weiter im zweierlei Trainingstrott: Prüfungen und die ersten Rennen kommen unweigerlich näher... Und ich freu mich! :-)


Montag, 1. Februar 2016

Saison und Prüfung rücken näher...


Die kommende Saison rückt langsam näher und die Wettkampfplanung ist gemacht. Aber auch die Prüfungen für das 2. Staatsexamen im Rahmen meines Referendariats sind nicht mehr allzu weit weg. Der Spagat zwischen Training, Unterricht planen, Ausarbeitungen schreiben und Unterbringung weiterer Freizeit gelingt generell gut, auch wenn es phasenweise natürlich auch mal stressig wird. Der Körper zeigt einem meist recht deutlich, wann das Maß von Be- zu Entlastung überschritten ist. Gerade in stressigen Situationen merkt wohl jeder selbst, dass man mehr Regeneration braucht und knackige Einheiten nochmal ermüdender sind. Auch wenn es einem (und speziell mir)  schwer fällt dies zu akzeptieren; sollte man in diesen Phasen unbedingt mal eine Erholungsphase mehr einbauen und auf die ein oder andere Einheit verzichten.
Für mich gibt es hier also einen weiteren Lernprozess neben der Lernerei für das Referendariat ;-).
Motivation ist alles ;-) (siehe Tasse und Sportequipment)
Parallelen erkenne ich momentan doch einige neben dem Referendariat und beispielsweise einer Langdistanz: Man denkt eigentlich jede freie Zeit an den Tag X, manchmal mit freudigen, manchmal mit respektvollen Gedanken. Die Zeitplanung spielt ebenfalls bei beiden Bereichen eine wichtige Rolle. Und zuletzt weiß man noch nicht so ganz, wie man das alles schaffen soll. Da ich das aber auch immer bis kurz vor einer Langdistanz gedacht haben und jedesmal schaffen konnte, bin ich guter Dinge, dass das auch beim Referendariat so sein wird.

Trotz der ein oder anderen ausgefallenen Einheit fühle ich mich jedoch für Januar recht fit und vor allem gesund. Einer kurzen Erkältung konnte mit zwei trainingsfreien Tagen und Durchwässerung des Körpers mit Ingwer-/Zitronenwasser getrotzt werden und auch sonst blieb ich glücklicherweise von Verletzungen oder längerer trainingsfreier Zeit verschont. Neben einigen Lauf- und Schwimmkilometern kommen auch einige Rollen- und Radkilometer, sowie einige Krafteinheiten zusammen. Ich bin gespannt, wie das Training anschlägt und freue mich auf alle Fälle auf Mai, wenn die Wettkämpfe beginnen und ich meine Examensprüfungen hinter mir habe ;-).

Abwechslungsreiches Wintertraining. Einmal winterlich, einmal schon fast frühlingshaft. Verrückter Winter ;-)


Riesig freut es mich, dass ich auch in der kommenden Saison mit den bisherigen und teilweise langjährigen Unterstützer und Sponsoren weiter zu arbeiten. Im dritte Jahr darf ich Teil des Erdinger Alkoholfrei Regionalteams sein. Weiterhin darf ich mich über die weitere Unterstützung von Arena Deutschland, Early Bird Swimmers, Newton Running, Cube Bikes, Bikeschmiede Ahl und der Thomas Reinhard GmbH freuen! Vielen vielen Dank!!!

Meine Wettkampfplanung werde ich demnächst mal online stellen.

Sonntag, 8. November 2015

Nach der Saison ist vor der Saison...

Etwas Zeit auf dem MTB, dem Crosser, auf Skikes, aber auch lockere Läufe durch den goldenen Herbst und ruhige Wochenenden brachten in den letzten Wochen die nötige Ruhe in den Körper nach einer sehr langen und persönlich erfolgreichen Saison.


Doch nach einer längeren Zeit Sport nach Lust und Laune soll es jetzt auch wieder losgehen und ich freue mich auf das Wintertraining, das mit Krafttraining und schwimmen bei den Masters des EOSC auch ein paar Neuigkeiten mit sich bringt. Auf alle Fälle macht es echt Spaß und der Muskelkater vom Anfang ist jetzt auch nicht mehr so schlimm vorhanden ;-).



Um die aktuelle Form zu testen, damit das Training geplant werden kann, sollte dieses Jahr mal ein 10km gelaufen werden. Ohne Tempotraining seit dem letzten Wettkampf im September war mir klar, dass der Lauf kein Spaß werden wird. Am Samstag ging es zum ersten Wertungslauf der Jügesheimer Winterlaufserie. Bei 19 Grad und Sonnenschein erinnerte das Wetter eher an Frühling, als an Herbst, und wir freuten uns auf den anstehenden Lauf. Traditionell stark besetzt machte ich mir keine Gedanken um die Platzierung und wollte konstant laufen und im besten Fall eine 35:XX stehen haben. Nach dem Startschuss ging es gleich zügig los, ich lief verhalten und nur minimal zu schnell mit knapp unter 3.30min an. Schon bei km 3 hatte ich einige Athleten eingeholt, die sich vom schnellen Starttempo hatten verleiten lassen. Ab km 5 wurde es richtig zäh und es war richtig schwer, die Pace beizubehalten. Das Ziel konnte ich als 11. Gesamt und mit einer Zeit von 35.27min erreichen. 
Mit einer 35er Zeit zum Vorbereitungsstart bin ich sehr zufrieden und bin gespannt, was mit dem bald folgenden Tempotraining noch drin ist. Zumindest wird es hoffentlich demnächst nicht mehr so wehtun, den Nachmittag verbrachte ich nach Kaffee und Kuchen nämlich nur noch auf der Couch ;-).




Montag, 28. September 2015

MTB und Crosser warten... SAISONPAUSE

Vielen Dank für das MTB an die Thomas Reinhard GmbH, Bikeschmiede Ahl und Cube Bikes!!



Angefangen mit einem 2. Platz beim Kinzigtaltriathlon in Gelnhausen Anfang Mai, beendet mit einem 2. Platz in der Regionalligawertung beim Triathlon in Remagen Mitte September, ist die Triathlonsaison 2015 jetzt auch für mich beendet.
Besonders glücklich bin ich, dass die Leistung konstant von Mai bis September auf einem sehr hohen Niveau war und ich ohne größere Probleme das Training und die Wettkämpfe durchziehen konnte. Sowohl mental neben dem Referendariat, aber auch körperlich konnte ich den Spagat zwischen viel, aber nicht zu viel Training gut schaffen.
Besonders stolz bin ich auf den 5. Gesamtplatz beim BASF Rhein Neckar Triathlon Cup, der für mich aus drei Wertungsrennen bestand, sowie dem 16. Gesamtplatz, AK Sieg und 2. Nichtprofiplatz bei der Challenge Walchsee. Hier konnte ich mit einer Laufzeit von 1.20h auf den abschließenden welligen Halbmarathon eine richtige gute Zeit von 4.12h erreichen.

Und das ist jetzt eine tolle Überleitung zu einem wichtigen Teil: Denn ohne Unterstützung wäre der Sport in diesem Bereich nur schwer möglich. Sei es finanziell, materiell, physisch oder psychisch. Alles muss zusammen passen, um möglichst entspannt in eine Saison mit vielen Rennen und auch in das tägliche Training zu starten.

Der wichtigste Teil ist definitiv das nahe Umfeld. Aber bei den wichtigen Menschen aus diesem Bereich, die stressige, aber auch die tollen Momente mit einem erleben, kann man sich auch gut persönlich bedanken. :-)


Vielen Dank....

an Uwe Widmann. Seit letztem Frühjahr habe ich mich für eine Trainingsplanung entschieden. Gerade während der Referendariatsphase entlastet mich die Planung des Trainings total und in meinen Augen passt die Arbeit sowohl menschlich, als auch sportlich super zusammen. 

an das Team Erdinger Alkoholfrei. Im zweiten Jahr darf ich schon Teil des Regioteams sein und die Unterstützung genießen. 

an Arena Germany für die Wettkampf- und Trainingsbekleidung. Neben dem Carbon Trisuit für die kurzen Wettkämpfe gehören auch die stylischen Badehosen zu meinen Lieblingsteilen im Training.

an die Thomas Reinhard GmbH für die große Unterstützung. Neben der Bereitstellung meines Wettkampf- und Trainingsrads gehört auch die Unterstützung mit Grillgut nach harten Einheiten in der Heimat dazu ;-).

an die Bikeschmiede Ahl für die langjährige Unterstützung. Egal ob Werkstattarbeiten oder Kontakt zu weiteren Unterstützern. Seit meinem Schulpraktikum für mich der beste Bikeladen mit der coolsten Belegschaft!!!

an Early Bird Swimmers für die Unterstützung und den tollen Kontakt. Coole Bekleidung im Schwimm- und Freizeitbereich und mega nette Leute, die dahinter stehen.

an das Laufwerk Gelnhausen für die Beratung der richtigen Schuhe und Laufzubehör. Auch im Triathlonbereich kann man immer auf eine top Beratung zurückgreifen.

an Cube Bikes für das Co Sponsoring seit 2007. Für mich einfach geniale Bikes, sowie funktionelle und stylische Bekleidung zu fairen Preisen und toller Optik.

an CEP Deutschland für die Unterstützung der Regeneration, aber auch durch die superleichten und angenehmen Light Short Socks für die längeren Wettkämpfe.

an den TV Bad Orb. Mein Heimatverein ermöglicht uns einen Start in vier Ligen, was natürlich eine super Förderung des Triathlonsports ist.

an die regionale Presse, besonders der Gelnhäuser Neue Zeitung und dem Gelnhäuser Tageblatt für die tolle Berichterstattung mit insgesamt über 15 Artikeln meiner Saison 2015.


Ich hoffe, dass ich niemand vergessen habe und hoffe auch in der kommenden Saison weiterhin auf diese Sponsoren vertrauen zu können. Unter dem Reiter "Sponsoren" findet ihr auch die Links zu den aufgezählten Sponsoren, klickt einfach mal drauf und schaut Euch um.

Jetzt steht erstmal eine vierwöchige Saisonpause mit Sport nach Lust und Laune in Form von MTB fahren, Skiken und ein bisschen laufen, schwimmen und Gymnastik an. Dann gehts in die Planung für die nächste Saison :-)



Donnerstag, 17. September 2015

Saisonabschluss beim letzten Regionalligarennen in Remagen

2. Platz in der Regionalligawertung Einzel

Nachdem das letzte Wochenende mit der Spessartchallenge nochmal sehr gut verlaufen ist, was jedoch gerade beim abschließenden Stadtlauf nochmal ordentlich Kraft gekostet hat, stand schon eine Woche später der letzte Regionalligawettkampf in Remagen im Rahmen des Rhein-Ahr Triathlons an.
Die Motivation ließ so langsam nach und auch der Körper signalisierte durch Müdigkeit und Unlust, dass die Saisonpause auch gerne jetzt schon anfangen dürfe ;-).

So fuhr ich in der Woche nach der Spessartchallenge das Training auch auf ein Minimum zurück, wohlwissend, dass wir mit einer guten Tagesplatzierung das beste Ligaergebnis seit dem Aufstieg in die Regionalliga erreichen könnten. Diesen Gedanken im Hintergrund und auch die Lust auf ein Rennen mit einem echt super Team um Michael Lik, Jan Grießmann, Sebastian Heinl und Adi Kohr hebten meine Motivation aber nochmals an und ich freute mich auf einen für mich neuen Wettkampf.

Nachdem im Rhein samt Strömung 2,8km in unter 22min geschwommen waren, ging es auf das Rad. Schon beim Schwimmen merkte ich, dass es heute ein zäher Tag werden wird. Mit der ersten Gruppe aufs Rad entzerrte sich unsere 8 köpfige Gruppe nicht so richtig, da die Strecke zwar wellig, aber nicht mit richtig steilen Anstiegen gespickt war. Auf den Bergabfahrten versuchte ich dann mein Glück, aber die letzte Entschlossenheit hat einfach gefehlt. Trotzdem hat es richtig Spaß gemacht.

Weiteres cooles Bild von Marcel Holger, Dankeschön!!
Mit einem schnellen Wechsel konnten sich Michael Lik und ich gleich in Richtung Führung der Regionalliga schieben. Wir liefen ein hohes Tempo an, jedoch merkte ich auch hier, das mein Körper einfach extrem müde ist. Ich lief bis km8 mit Michael mit, der Vorsprung war allerdings recht hoch, so dass ich hier meinem müden Körper auch mal nachgeben durfte ;-).


So konnte ich das Ziel als 2. in der Regionalligawertung Einzel erreichen, was für uns die Premiere eines Doppelpodiums in der Regionalliga bedeutete. Dank der ebenfalls starken Leistungen von Jan Grießmann und Adi Kohr erreichten wir somit einen sensationellen 4. Tagesplatz in der Regionalliga, womit wir in der Endtabelle mit dem 6. Platz unsere beste Endplatzierung erreichen konnten. Sebastian Heinl stürzte leider in einer sehr ruppigen Abfahrt, zum Glück ging der Sturz aber den Umständen entsprechend glimpflich aus.
Ich freue mich jetzt auf die Saisonpause, aber genau so auf das kommende Regionalligajahr mit einem tollen Team!!!